Vom Vorlesen und Nicht-Schreiben

Schon der erste Roman des Schriftstellers Jan Brandt, sein Debüt „Gegen die Welt“ hat mir sehr gut gefallen. Seine lakonisch-skurrile Erzählung über eine Jugend in dem fiktiven ostfriesischen Dorf Jericho zur Wendezeit, die durch nicht nur durch typographische Eigenheiten (unter anderem eine Passage mit verblassender Schrift, die wohl zu zahlreichen Reklamationen im Buchhandel geführt hat oder ein Teil, in dem zwei Geschichten nebeneinander her und aufeinander zulaufen), sondern auch durch den sehr besonderen „Helden“ Daniel Kuper besticht, hat mich sehr schnell gefangen genommen.

Daher war ich auf das zweite, jüngst erschienene Buch „Tod in Turin“ gespannt. Hier begibt sich der Autor mit seinem Erstlingswerk, das im Lauf des Buches je nach Situation schon mal den Namen wechselt („Gegen die Gänse“, „Gegen die Liebe“ etc.) auf Lesereise quer durch Deutschland, unternimmt in London den Versuch, seine Schreibhemmung zu überwinden und begibt sich für ein Wochenende auf seine persönliche „italienische Reise“, um auf der Buchmesse in Turin für sein Buch zu werben.

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12 von 12 – die Erste

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Kann man einen Roman schreiben, wenn der Buchstabe U auf der Schreibmaschine fehlt?

Das erste Buch aus meinem „Buchabo“ ist bereits gelesen (ja, ich habe Urlaub und da genieße ich es sehr, dass auch Zeit zum Lesen dabei abfällt). Mein Februar-Buch ist das jüngste Buch der österreichischen Autorin Judith W. Taschler, Roman ohne U. (Näheres zum Buch unter anderem hier: Hoehlsche Buchhandlung – Roman ohne U).

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Ein Geburtstagsgeschenk als Auslöser

Dass ich wunderbare Freundinnen und Freunde habe, war mir schon lange klar. Wie wunderbar sie sind, das ist mir gerade – anlässlich meines runden Geburtstages – besonders klargeworden. So macht Älterwerden Freude und die neue Zahl vor der Null verliert ihren Schrecken endgültig.

Nicht nur ein schönes Fest hat mir deutlich gemacht, wie gut ich aufgehoben bin mit diesen Menschen. Es waren auch die Geschenke, die man mir gemacht hat, die mir gezeigt haben, wie gut mich diese Menschen kennen. Viele schöne Dinge und kreative Ideen waren dabei. Dafür auch auf diesem Wege herzlichen Dank.

Viel Freude haben mir als echtem Bücher-Junkie auch die Buchgeschenke gemacht. Und zu diesen zähle ich ausdrücklich auch die Buchgutscheine, die ich bekommen haben. Ein besonderer Gutschein war der Auslöser dafür, dass ich nun, neben meinem bisherigen Blog http://geschichtet/wordpress.com noch einen zweiten Blog beginne.

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