In die Lesefalle gegangen …

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Ich mag keine Erzählungsbände. Aber ich mag die Bücher von Saša Stanišic. Besonders der schräge Mikrokosmos des uckermärkischen Dorfes aus „Vor dem Fest” hat mir viel Freude gemacht. Jetzt also Erzählungen. „Der Fallensteller” heißt das Buch, bei dem mich schon das bunte Umschlagbild mit der Libelle sehr anspricht. Und was soll ich sagen: Meine Vorbehalte in Bezug auf die kurze Form lösen sich beim Lesen sehr schnell in Luft auf. Schon die Möglichkeit, Sätze wie den im Folgenden Zitierten zu finden, wäre allein schon Grund genug gewesen, das Buch zu lesen:

„Es geht in Unterhaltungen nicht unbedingt darum, einander zu verstehen, sondern es miteinander auszuhalten.“

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Reise-Impressionen

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Auf Reisen

Zu lange bin ich nicht zum Schreiben gekommen. Das bedeutet allerdings weder, dass ich nicht gelesen habe, noch, dass ich auf Reisen bin – letzteres gilt zumindest in Bezug auf Reisen im geographischen Raum. Der Stapel der Bücher, zu denen ich schreiben will, ist in den letzten Wochen immer höher geworden. Viel Schönes ist dabei, und wenn ich mir das, was da neben mir liegt genauer anschaue, stelle ich fest, dass ich doch auf Reisen bin. Auf einer literarischen Reise, die mich bis jetzt unter anderem nach Israel, Japan, Ungarn, Rumänien, Weimar und in die Uckermark geführt hat. Keine Urlaubsreise im eigentlichen Sinne, sie macht in gewisser Hinsicht durchaus Arbeit. Aber sie ist auch sehr beglückend und sie erlaubt mir neue Ein- und Ausblicke, die meinen Horizont im wahrsten Wortsinne deutlich erweitern.

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